Moschee oder Babyschoppen?

Offizielle Weihnachtsbeleuchtung Würenlos 2014-1Jetzt strahlt sie wieder von jeder Strassenlaterne herab in die Würenloser Gassen. Bloss, was ist das nur, dieses blaue Ding neben dem gelben Stern? Eine Moschee, eine Kerze oder sogar ein Milchschoppen, fragen mich meine Kinder alle Jahre wieder. Okay, ein Zeichen setzt die Beleuchtung alleweil, denn jetzt weiss ich definitiv, dass ich mich wirklich beeilen muss mit dem Aufhängen der hauseigenen Beleuchtung und dem Binden des Adventskranzes. Und die Kinder wissen, bald steht Weihnachten vor der Tür. Und noch besser, jetzt dürfen sie Tag für Tag ein Türchen im Adventskalender öffnen. Oh je, der ist ja auch noch nicht fertig…! Wie auch immer, eröffnet ist sie nun also offiziell, die besinnlich schöne Adventszeit.

Für mich könnte man die türkische Bazarbeleuchtung aber getrost wieder löschen. Zumindest solange, bis das Finanzamt unserer Gemeinde von den wegfallenden Stromkosten genug Geld für eine neue und etwas filigranere Variante der Weihnachtsbeleuchtung zusammengespart hat. Leider haben wir in Würenlos keine gutbetuchte Tina Turner, die dem reichen Küsnacht locker eine Weihnachtsbeleuchtung für eine Viertelmillion Franken geschenkt hat.

Eine heimeligere und weihnächtlichere Stimmung verbreitet der alljährliche Christchindlimärt.
Eine heimeligere und weihnächtlichere Stimmung verbreitet der alljährliche Christchindlimärt.

In diesem Sinne wünsche ich all unseren treuen Würenblicker-Lesern eine stimmungsvolle und besinnliche Vorweihnachtszeit.

 

3 Gedanken zu „Moschee oder Babyschoppen?“

  1. Das blaue Ding erinnert eindeutig an den Turm der alten Kirche. Wenn für den Schreiber (die Schreiberin, Red.) dieser aber wie ein Minarett aussieht, wäre zu diskutieren, ob das Minarettverbot nur für Minarette gilt oder auch für Minarette, die als Kirchturm getarnt sind.

  2. Weil mir der Würenblicker noch nicht bekannt war, schrieb ich vor 4 Wochen dem Gemeinderat, dass unsere gut 10 jährige Weihnachtsbleuchtung die beste mir bekannte „Stop-Aids-Kampanie“ sei. Somit sei zu bedenken, dass der Geschmack in die Hosen und nicht an Kandelaber gehöre.

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