… und die letzten Meter des Furtbachs auf Würenloser Boden:
Dazwischen liegen rund 3,5 Kilometer, auf denen es links und rechts viel Altbekanntes, Vertrautes zu entdecken gibt. Aber ebenso viel Unbekanntes, Überraschendes, auch unscheinbar Wichtiges oder Schönes. Vieles von dem zeigt und kommentiert Hans Arnold in einer reich bebilderten Dokumentation.
«Der Furtbach, seine Häuser, Gärten und Brücken» kann gratis im Format PDF heruntergeladen und bei Bedarf auch ausgedruckt werden. Sie benötigen dazu Adobe Reader. Bitte haben Sie Geduld. Der Download benötigt einige Zeit. Link anklicken zum Herunterladen:
Viel Vergnügen auf der «Flussfahrt». Und übrigens: Hans Arnolds viel beachteten und gelobten zweiteiligenBeitrag über Würenloser Brunnen finden Sie hier und hier. (PF)
Den zweiten Teil unseres Brunnen-Rundganges durch die Gemeinde präsentieren wir Ihnen als Galerie. Steuern Sie mit der Maus oder dem Touchpad (Tastfeld) den Pfeil auf das Bild und schon erscheint unter dem Bild der dazu gehörende Text.
Der Brunnen am Brunnenweg bei der Gärtnerei Hotz weist keine Jahreszahl auf. Von der Art und der Dekoration
her gesehen dürfte er Ende 18. oder anfangs 19. Jahrhundert entstanden
sein.
Dieser Brunnen steht an der Ecke Brunnenweg/Schulstrasse, Jg.1984. Er wird von einer Quelle im Gebiet Wiemel gespiesen. Es ist vermutlich die gleiche Quelle, die auch den anderen Brunnen am Brunnenweg speist.
Es ist ein neuerer Brunnentrog, der
einen älteren und ev. durch Vereisung
undicht gewordenen Trog ersetz hat.
Um solche Schäden zu vermeiden
wurden im Winter Rundhölzer in den Brunnentrog gelegt.
Brunnen, Jg. 1857, am
Oberwiesenweg im Kempfhof.
Die beiden runden Steine seitlich verhinderten die Beschädigung des Troges durch Fuhrwerke.
Der Brunnen am Oberwiesenweg im Winterkleid.
Brunnen, Jg. 1857, an der Kempfhofstrasse, kurz vor der Barriere.
Brunnen an der Steinlerstrasse 49 vor dem
Bauernhof Moser. Er ist aus dem Jahre 1886. Seine Quelle entspringe am Gmeumeri, sagte mir Herr Moser.
Eigentlich wäre dies die klassische Lösung mit zwei Brunnentrögen. Ob der Kleinere aber zum grösseren Trog gehört ist fraglich.
Brunnen in Oetlikon, vor dem Bauernhaus Tschanz. Wie der nächstfolgende Brunnen in Oetlikon trägt er keine Jahreszahl, sei es dass beide Brunnen nie eine Jahreszahl hatten oder dass diese anlässlich einer Renovation beseitigt wurden. Alle Brunnen in Oetlikon werden auch heute noch durch
Quellen gespiesen. Ein Warnschild am Brunnenstock, kein Trinkwasser, weist darauf hin, dass die Wasserqualität nicht einwandfrei ist.
Brunnen in Oetlikon, neben der grossen Linde.
Brunnen, Jg. 1880, an der Otelfingerstrasse, ausgangs Oetlikon.
Brunnen in Oetlikon, ohne Jahreszahl.
Brunnen an der Ecke Dorfstrasse/Chileweg mit den Jahreszahlen 1825 und 1952. Die zweite Zahl weist auf die Renovation hin.
Der gleiche Brunnen am Chileweg, diesmal im Winter.
Dieser Brunnen, Jg. 1895, stand früher eingangs Würenlos und musste dem
Kreisel weichen. Er sollte entsorgt werden. Sein Vater habe ihn gerettet, sagte mir
Felix Brunner. Nun steht er im „Hof“ beim ehemaligen Brunnenmeister.
Dieser Brunnen ist beim
Feuerwehrmagazin zu sehen. Wasser ist das wichtigste Löschmittel der Feuerwehr.
Das Wasser dieses Brunnens wird die Feuerwehr kaum zum Füllen ihres
Tanklöschfahrzeugs nutzen, er dürfte eher als Symbol und zur Zier hier stehen.
Dieser Brunnen beim Erliacherhof ist aus dem Jahre 1860. Er hat eine eigene
Quelle am Fusse des Rebhanges. Es sei aber bis jetzt noch kein Wein aus der
Röhre geflossen, sagte mir Herr Willi vom Erliacherhof.
Aber eine Frau komme täglich und hole hier Wasser, ihr Hund trinke kein anderes. Der Brunnenstock gehörte
ursprünglich nicht zum Brunnen. Als der Rebhang über dem Hof bepflanzt
wurde, seien zwei steinerne Säulen zum Vorschein gekommen. Herr Willi vermutet, es könnte sich um die Pfosten zu einem Tor vor der Treppe zum Bickgut gehandelt haben.
Der letzte Brunnen den ich besucht habe, steht bei der Fischerhütte an der
Limmat. Mit der Jahreszahl 1967 ist er noch jung. Ein
Fischmosaik zeigt, dieser Brunnen gehört hierher. An der Wand ist eine Tafel mit der Aufschrift “ Trinkwasser“
angebracht. Dieses Wasser muss besondere
Eigenschaften besitzen. Mir wurde erzählt, viele Leute kämen hierher und füllten Flaschen mit diesem Wasser, weil sie überzeugt seien von der Güte oder der heilenden Wirkung dieses Wasser wären. Woher
dieses Wasser? Es sei das Restwasser aus der Quelle des Bickgutes, sagte mir
Noldi Ernst.
Machen Sie einen ihrer nächsten Spaziergänge als Brunnentour. In zwei Folgen stellt Hans Arnold Brunnen in unserem Dorf vor. In der ersten Folge gibt es Einiges darüber zu erfahren, woher das Wasser in den Brunnen stammt, wie die Brunnen funktionieren und wie Brunnentröge aus Naturstein entstehen. Zudem werden die ersten sechs Brunnen in Wort und Bild vorgestellt. Über ein Dutzend weiterer Brunnen werden in Folge 2 porträtiert werden.
Gehe ich an einem Würenloser Brunnen vorbei, kommt mir oft das Lied «Am Brunnen vor dem Tore»in den Sinn. Es ist der erste Vers eines deutschen Volksliedes von Wilhelm Müller. Der ursprüngliche Titel lautete «Der Lindenbaum» und gehört zu einem Gedichtzyklus, den Müller mit «Die Winterreise» überschrieb. Franz Schubert vertonte den gesamten Gedichtzyklus unter dem Titel «Winterreise», in dessen Rahmen auch der Lindenbaum (am Brunnen vor dem Tore) als Lied erscheint. Auf meinen Dorfwanderungen komme ich oft an schönen Brunnen vorbei, die ich mir bald einmal genauer ansah. Es sind mehr als 20, einige davon aus dem 18. die meisten aber aus dem 19. Jahrhundert. Viele sind aus Muschelkalk aus dem Würenloser Steinbruch. Einige könnten aber auch aus Mägenwiler Muschelkalk bestehen.
Die meisten dieser Brunnentröge sind aus einem ganzen Felsstück gehauen. Wie dies gemacht wurde, wollte ich wissen und erkundigte mich bei einem Fachmann. In Würenlos findet man einen solchen, es ist Luigi Albertini, ein Steinhauer, der sich in Sachen Brunnenbau gut auskennt und schweizweit gefragt ist, wenn es um die Renovation von Brunnen geht. Von Ihm habe ich dann einiges über die Steinhauerarbeiten an Brunnen erfahren.
In Würenlos kennt man die Funktion des Brunnenmeisters. Viele Jahre war Felix Brunner Inhaber dieser Funktion. Also war es für mich klar, das ist der richtige Mann, um mehr über die Brunnen von Würenlos zu erfahren. Der Brunnenmeister war zuständig für das Funktionieren der öffentlichen Brunnen mit ihren Quellen sowie für die angemessene Nutzung des Wassers. Heute ist der Brunnenmeister für die gesamte Wasserversorgung zuständig.
Bis die ersten Brunnen aufgestellt wurden, bezog man das Wasser aus dem Furtbach. Im 18. Jahrhundert kamen die ersten Brunnen auf. Sie wurden teils von der Gemeinde und teils von Privaten aufgestellt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war das die öffentliche Wasserversorgung. Diese Brunnen wurden ausschliesslich durch eigene Quellen gespiesen, was auch heute noch bei den meisten der Fall ist. Eine der ergiebigsten Quellen war die im Bifig. Sie diente in erster Linie dem Restaurant Steinhof mit seiner Brauerei, wurde aber auch von anderen Bezügern genutzt, so vom Brunnen beim Bahnhof und von der Bäckerei (heute Beck Schwab). Der Steinhof war in Würenlos das erste Gebäude, das eine eigene Wasserversorgung besass, fünfzig Jahre, bevor die Würenloser Häuser der Gemeindewasserversorgung angeschlossen wurden.
Ähnliche Wasserverteilsysteme wie in Ufhusen/LU (links gezeichnet), gab es auch in Würenlos, und gemäss Felix Brunner ist auch heute noch ein solches in Betrieb.
Standardmässig hatten die Brunnen zwei Tröge. Das Wasser aus dem Wasserhahn war für die Menschen, das Wasser im ersten Trog für die Kühe und das Wasser im zweiten für die Wäsche bestimmt. Um 1905 wurde mit dem Bau der kommunalen Wasserversorgung begonnen und sukzessive alle Häuser mit Wasser versorgt. Die Brunnen dienten danach noch der Viehtränke oder als Notwasser, wenn einmal die Grundwasserpumpe streikte oder infolge Strommangel nicht funktionierte.
Oft wurde das Wasser aus einem Brunnen in einen darunterliegenden zweiten weitergeleitet, dies war z.B. bei den folgenden zwei Brunnen der Fall. Das Wasser des Schulhausbrunnens wurde in den Brunnen im Garten des katholischen Pfarrers weiter geleitet. Wenn die Schüler gelegentlich ihre Tintenfässer im Schulhausbrunnen auswuschen, war das Wasser im Brunnen des Pfarrhauses blau verfärbt. Ob der Pfarrer die Ursache der Wasserverfärbung kannte, oder ob er überzeugt war, dieses Blau komme von oben, ist nicht bekannt.
Brunnen beim alten Schulhaus aus dem Jahre 1925.
Der heutige Brunnentrog vor dem alten Schulhaus ist wahrscheinlich ein Ersatz für einen älteren Trog. Schüler verstopften im Winter wenn es kalt war, gerne den Brunnenablauf, damit das Wasser überlief und der Pausenplatz zum Eisfeld wurde (so Toni Ernst), gut um Schlittschuh zu laufen.
Brunnen im Garten des katholischen Pfarrhauses, 19. Jahrh.
Der Brunnenstock des Rössli-Brunnens.
Wer kennt diesen Brunnen (oben) nicht, wer ist nicht schon an ihm vorbei gegangen oder gefahren? Es ist der Rössli-Brunnen. Wer hat sich ihn aber schon einmal genauer angesehen? Auf dem Brunnenstock ist der Schlüssel des Würenloser Wappens zu finden.Auf der Rückseite des Brunnens ist der Würenloser Schlüssel wieder zu sehen, diesmal in die Jahreszahl 1746 integriert. Was die Inschrift DCWL bedeutet, konnte ich nicht herausfinden, vieleicht ist es der Name des Steinhauers.
Der Brunnen ist aus einem Stück Muschelkalk gehauen. Möglicherweise musste der Brunnen repariert werden und mit den Metallklammern wurde er vor dem Auseinanderfallen geschützt. Es ist ein sehr grosser Brunnentrog, 4.25 m lang und 1.25 m breit. Das Gewicht beträgt rund 6 Tonnen und der Transport vom Steinbruch zum jeztigen Standort wird nicht ganz einfach gewesen sein.
Die Rückseite des Rössli-Brunnens.
Inschrift des Brunnens beim Café am Bach.
Ganz in der Nähe, vor dem Café Am Bach, steht ein weiterer markanter Brunnen (oben). Mit Jahrgang 1744 ist er zwei Jahre älter als der Rössli-Brunnen und mit seiner Länge von 4.60 m ist er sicher einer der längsten Brunnentröge in Würenlos. Der Brunnen stand früher beim Metzgerhaus an der Schulstrasse. Er musste dem Parkplatz für die katholische Kirche weichen und fand seinen neuen Standort auf diesem schönen Platz.
Ein weiterer Brunnen aus dem 18. Jahrhundert mit der Jahreszahl 1794 steht im Katholischen Friedhof. Es ist einer der wenigen Brunnen, die nicht frei aufgestellt wurden.
Dieser Brunnen (links) steht an der Dorfstrasse. Im Gebäude nebenan war im letzten Jahrhundert die Molkerei untergebracht. Brunnenstock und Trog gehören nicht zusammen. Auf dem Stock ist die Jahreszahl 1867 eingemeisselt und um das Brunnenrohr ist eine schöne Rosette herausgehauen. Der Brunnentrog dürfte aus dem 20. Jahrhundert stammen.
Das Bild (unten) mit dem verschneiten Brunnen (und weitere Bilder in diesem Brunnenbeitrag ) hat Architekt Alois Wiedemeier an einem kalten Wintertag aufgenommen. Es scheint fast so, als ob der Brunnen uns daran erinnern will, dass hier nebenan früher Rahm zu Butter verarbeitet wurde.
Am 3. Mai orientierte der Gemeinderat über verschiedene aktuelle Geschäfte, so auch über die Planungen fürs Steinhofareal und das angrenzende Gebiet Im Grund. Viel hat man über den Stand dieser Planungen nicht erfahren, schon gar nicht wie diese Baugebiete erschlossen werden sollen. In dem letztes Jahr veröffentlichten Entwicklungsrichtplan des Gemeinderates (hier berichtete würenblicker darüber) ist vorgesehen, die Neubaugebiete Im Grund sowie Steinhof (Wiesland hinter dem Gasthof und der Scheune) über die Lättenstrasse/Hürdlistrasse zu erschliessen. Es ist zu erwarten, dass sich die Bewohner im bestehenden Wohngebiet gegen das neue Verkehrsaufkommen wehren werden. Also was tun?
Schaut man sich die Situation in Bezug auf die Erschliessung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln genau an, stellt man fest, das Wohngebiet ist hervorragend erschlossen. Beim Steinhof ist eine Bushaltestelle für den 1er und den 11er-Bus geplant, die S6 führt ohne Umsteigen nachZürich HB und verbindet zudem Würenlos mit Wettingen/Baden und von dort aus Richtung Bern/Brugg-Basel. Der 11er-Bus fährt zum Bahnhof Killwangen-Spreitenbach und findet dort Anschluss nach Zürich oder Lenzburg/Aarau/Bern/Basel.. Die erwähnten Bushaltestellen und der Bahnhof Würenlos sind vom Neubaugebiet gefahrlos innert wenigen Minuten zu Fuss erreichbar. Auf dem Bahnhofplatz gibt es zudem einen Mobility-Standort (Car-Sharing). Auch Post, Coop, Drogerie, Bäckerei etc. sind in naher Gehdistanz.
Also warum ein Auto benutzen? Warum nicht eine autofreie Siedlung planen? Die Idee klingt vielleicht etwas utopisch, trotzdem lohnt es sich darüber nachzudenken. Vielleicht kommt man zur Erkenntnis, dass es nicht eine Utopie, sondern eine realistische Vision ist. Visionen, wie sich etwas entwickeln könnte oder sollte, gab es schon immer. War nicht die Idee einer demokratischen Gesellschaft oder eines solchen Staates einmal eine Vision? Weil immer mehr Leute daran glaubten, entwickelte sich die Gesellschaft in diese Richtung. Die Vision wurde Realität.
Der Sihlbogen in Zürich-Leimbach, die bisher grösste autofreie Überbauung in der Schweiz. Alle 220 Mieter mussten sich verpflichten, auf ein Privatauto zu verzichten bzw. in der Überbauung und in deren Umkreis von 300 Metern keine Parkplätze zu belegen. Dafür gibts eine S-Bahn-Station gleich nebenan, grosszügige Velo-Parkings sowie Mobility-Autos und genossenschaftseigene Elektroautos zum Ausleihen. Mehr über autofreies Wohnen und über die ersten Erfahrungen mit dem autofreien Sihlbogen gibts hier und hier zu lesen.
Autofreie Siedlungen gibt es schon, in Zürich wie auch in Bern.Sich eine solche ausserhalb der Stadt, «auf dem Land», vorzustellen ist vielleicht erst eine Vision. Ich bin aber überzeugt, dass die Idee auch ausserhalb grosser Städte Zukunft hat. Für junge Leute hat das Auto nicht mehr den gleich hohen Prestigewert wie in früheren Zeiten. Immer mehr Junge haben kein Auto oder keinen Führerschein. In der Stadt Bern z.B. verzichten 54% der Einwohner auf ein eigenes Auto. Diese Tendenz wird zunehmen, sei es aus Gründen des Umweltschutzes oder weil mehr Autos uns im dicht besiedelten Gebiet nicht mobiler machen, sie produzieren nur mehr Verkehr.
Einige werden sagen, ich will weiterhin mein Auto «vor der Türe» haben. Das sollen sie auch haben dürfen, Sie können weiterhin in Siedlungen wohnen, die für den privaten Autoverkehr erschlossen sind. Es gibt aber auch Leute, die kein Auto besitzen und die grossen Wert auf eine Wohnlage legen, die vollständig frei vom Auto ist. Ihnen sollte man diese Möglichkeit anbieten.
Im Siedlungsgebiet Steinhof könnte eine solche Lösung ernsthaft geprüft werden. Natürlich kann der Gemeinderat so etwas nicht verlangen, denn in der geltenden Bauordnung werden Parkplätze vorgeschrieben und darauf können sich die Bauherren berufen. Eine autofreie Siedlung auf diesem Gebiet kann also nur im Einverständnis mit den Bauwilligen geschehen. Ihr Vorteil : die Erschliessung wäre wesentlich einfacher zu lösen und sie würden Bewohner ansprechen, die heute noch kaum die Wahl eines solchen Wohnortes haben.
Anders verhält es sich mit dem Baugebiet Im Grund. Dieses Land ist in der Gewerbezone. Der Gemeinderat will es aus guten Gründen in eine Wohnzone umwandeln. Hier könnte also eine Umzonung mit der Auflage verbunden werden, eine Siedlung ohne Autoverkehr zu planen.
In der bevorstehenden Revision der Bau- und Zonenordnung sollte diese Möglichkeit jedenfalls angeboten werden. Warum nicht den Mut aufbringen und in die Zukunft investieren?
Ist es ein Privileg der Jugend, über eine bessere Zukunft nachzudenken, Visionen zu haben? Ganz und gar nicht. Es hält jung, auch in reiferen Jahren offen zu sein für Neues und sich auch für unkonventionelle Ideen zu engagieren. Der Autor des obigen Beitrags ist Beweis dafür. Er trug und trägt mit seinen Anregungen viel zur Wohnlichkeit unseres Dorfes bei. So gehörte er auch zu den Vorkämpfern des Ortsbusses, dessen Erfolg sich viele nicht vorstellen konnten. Am 15. Mai feiert Hans Arnold seinen 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation, Hans! Ich freue mich auf noch viele anregende Beiträge von und Diskussionen mit dir. Peter Früh